Gesundheitsberufe

0,9 Prozent mehr Personen im NRW-Gesundheitswesen tätig

In Nordrhein-Westfalen hat sich im Jahr 2022 der Anstieg bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen verlangsamt, lag aber immer noch über dem Bundesschnitt. Der Frauenanteil betrug fast 80 Prozent.

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Düsseldorf. Die Zahl der Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen hat sich im Jahr 2022 um 0,9 Prozent auf 1,29 Millionen erhöht. Der Anstieg war nach Angaben von IT.NRW als Statistischem Landesamt damit deutlich schwächer als im Jahr 2021 mit 3,4 Prozent. Der Beschäftigtenzuwachs in Nordrhein-Westfalen war 2022 aber ausgeprägter als im Bund, wo er 0,6 Prozent betrug.

Von den Beschäftigungsverhältnissen in NRW entfielen 22,7 Prozent auf die Kliniken, 13,4 Prozent auf die stationäre und teilstationäre Pflege sowie 12,5 Prozent auf Arztpraxen. Von den 1,29 Millionen Beschäftigten waren 541.400 in ambulanten Einrichtungen tätig, 480.600 in stationären und teilstationären Einrichtungen. „Das übrige nordrhein-westfälische Gesundheitspersonal verteilte sich auf die sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die sogenannten Vorleistungseinrichtungen (zum Beispiel pharmazeutische Industrie), die Verwaltung, die Rettungsdienste und den Gesundheitsschutz“, teilte IT.NRW mit.

Der Frauenanteil lag im Jahr 2022 bei 75,1 Prozent. Am höchsten war er mit 84,7 Prozent in der ambulanten Pflege, gefolgt von der stationären und teilstationären Pflege (83,4 Prozent) sowie den Zahnarztpraxen (82,1 Prozent). Den geringsten Frauenanteil verzeichnete mit 36,9 Prozent der Rettungsdienst. (iss)

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