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Adidas hofft auf WM

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Adidas-Aktionären macht das neue Jahr bislang wenig Freude. In den Börsenturbulenzen geriet das Sportpapier deutlich stärker unter die Räder als der Dax. Neben der Korrektur am Gesamtmarkt kommen bei den Franken nämlich handfeste Probleme hinzu.

So mehrten sich zuletzt die Berichte, dass Großhändler auf den Adidas-Produkten sitzenbleiben und Konkurrent Nike gerade im Fußballbereich davonzieht. Außerdem leidet der Konzern unter den Währungsschwankungen in den Schwellenländern, die eigentlich für die Wachstumsphantasie des Unternehmens stehen.

Zumindest die Währungsbelastungen sehen Analysten der Commerzbank und von JPMorgan inzwischen aber eingepreist, nachdem die Aktie seit Jahresbeginn fast acht Prozent an Wert einbüßte. Dennoch sollten Anleger die drohende Kaufzurückhaltung in den Schwellenländern berücksichtigen.

Andererseits hat der Sportartikelhersteller schon früh erklärt, den Umsatz im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft deutlich heben zu wollen. Das 14er-KGV von 17 erscheint akzeptabel. Anleger können daher auf aktuellem Niveau einsteigen. Den Stopp können Anleger bei 70 Euro setzen. 

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