Abrechnung / Honorar

Ambulante Betreuung von Klinik-Patienten

Veröffentlicht:

Wenn ein Privatpatient stationär behandelt wird, kann er dennoch ambulant - am Telefon - von seinem Hausarzt betreut werden. Im Gegensatz zum EBM können dabei auch verschiedene Leistungen abgerechnet werden. Zunächst die, die in ihrer Leistungsbeschreibung ausdrücklich "auch mittels Fernsprecher" möglich sind (Nr. 1 und 3 GOÄ). Auch Nr. 4 GOÄ ("Unterweisung und Führung von Bezugspersonen") kann telefonisch erbracht werden. Aber Vorsicht: Spezielle Beratungsleistungen, die eine Beobachtung der Reaktion des Patienten voraussetzen, sind bei stationären Patienten allerdings nicht oder nur in begründeten Ausnahmen abrechenbar. (eb)

Mehr zum Thema

Arzthonorar 2019

Statistisches Praxis-Einkommen liegt bei 600.000 Euro

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Pandemiebedingt sind in den ersten neun Monaten die Arzthonorare bei den 102 Kassen nur um knapp 1,8 Prozent gestiegen. GKV-weit nahmen die Leistungsausgaben inklusive Verwaltungskosten um rund 4,8 Prozent zu.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Kassenfinanzen

Kassen bunkern noch 13,6 Milliarden Euro