Geld und Vermögen

Auskunfteien geben mangelhafte Auskünfte

NEU-ISENBURG (reh). Unzureichend und veraltet sind häufig Infos, die Verbraucher auf Anfrage von Auskunfteien erhalten. So das Ergebnis einer nicht repräsentativen Online-Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) unter 1531 Betroffenen.

Veröffentlicht: 20.07.2011, 13:39 Uhr

Zwar gaben 75 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an, auf ihre Anfrage eine Auskunft erhalten zu haben. Diese empfanden 60 Prozent der Befragten jedoch als unverständlich. 51 Prozent entdeckten in den übermittelten Datenbeständen falsche oder veraltete Infos.

Und rund 15 Prozent der Befragten haben für die Auskünfte bezahlt, obwohl diese, so der vzbv, laut Bundesdatenschutzgesetz im Regelfall kostenlos seien.

Denn seit 1. April 2010 haben Verbraucher das Recht, von Auskunfteien einmal im Jahr kostenlos zu erfahren, welche Daten über sie gespeichert sind und wie diese bei Bonitätsbewertungen (Scoring) verwendet werden.

Und genau im April 2010 startete nach Angaben des vzbv auch die Online-Umfrage, die ein Jahr lang lief.

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