Direkt zum Inhaltsbereich

Gewebediagnostik

Automatisierung gewinnt an Akzeptanz

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Das wachsende Volumen an Diagnosetests in Krankenhäusern weltweit sorgt für Dynamik im globalen Markt für Gewebediagnostik.

Zudem begünstigt der Mangel an Pathologen, die in der Lage sind, solche Tests durchzuführen, die Automatisierung von anatomisch-pathologischen Laboratorien und treibt die Marktentwicklung dadurch weiter an. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.

Der Erhebung zufolge erwirtschaftete der Weltmarkt für Gewebediagnostik im vorvergangenen Jahr einen Umsatz von 2,39 Milliarden US-Dollar und werde voraussichtlich bis 2017 auf bis zu 3,45 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Automatisierte Gewebediagnostik gewinnt laut Frost & Sullivan aufgrund verbesserter technischer Test-Leistungsmerkmale an Akzeptanz, wodurch wiederum Kosten für Reagenzien als auch die Testzeit reduziert würden.

Zu erwartende technologische Verbesserungen in den nächsten drei Jahren, schnellere Durchlaufzeiten, höherer Durchsatz sowie einfachere Handhabung würden die Akzeptanz nach Ansicht der Unternehmensberater vorantreiben.

Die Weiterentwicklungen in den Einfärbungstechnologien schafften zudem die Möglichkeit, Mutationen kostengünstig auszuwerten - und zwar mehrere in einem einzigen Test.

"Die Verfügbarkeit von gewebebasierten diagnostischen Begleittests ist vor allem für den amerikanischen und europäischen Markt ein weiterer wichtiger Katalysator", kommentiert Divyaa Ravishankar, bei Frost & Sullivan Analystin Life Sciences Industry.

"Da Partnerschaften bei den diagnostischen Begleittests immer öfter vorkommen, hat die Annäherung innerhalb der Branche dazu geführt, dass die Gewebediagnostik bei den meisten Pharmaunternehmen in das In-vitro-Diagnostik-Porfolio aufgenommen wurde", so Ravishankar weiter. (maw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Verwaltungsgericht Kassel

Keine Beihilfeleistungen für Stoßwelle gegen Alzheimer

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Maquet Otesus OP-Tischsystem

© Getinge Deutschland GmbH

Unternehmen im Fokus

Flexible und ökonomische OP-Tischsysteme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Getinge Deutschland GmbH, Rastatt
Abb. 1 Beispiel für eine linksventrikuläre Mikroaxialpumpe

© Quelle: Abiomed Europe GmbH, Aachen

Mikroaxialpumpen bei kardiogenem Schock oder Rechtsherzversagen

Kreislauf unterstützen und Ventrikel entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Abiomed Europe GmbH, Aachen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cholesterin

Intensive LDL-Senkung bei hohem Lp(a): Warum das schwierig werden kann

Frühe Warnzeichen

Bei diesen Hautbefunden auch an Hantavirus denken

Lesetipps
Eine Frau in den Wechseljahren leidet unter Hitzewallungen.

© Diane Diederich / Getty Images / iStock

Über eine Million Datensätze

Wie die Menopause Körperprozesse beeinflusst

Ausgestreckte Hand gegenüber einer Impfspritze.

© anyaivanova / Getty Images / iStock

Überprüft

5 Mythen übers Impfen im Faktencheck