Telemedizin

BDI fordert Bekenntnis zur digitalisierten Gesundheit

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BERLIN. Harsche Kritik übt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) an den aus seiner Sicht zu langsamen Fortschritten bei Telemedizin und elektronischer Gesundheitskarte.

"Deutschland hinkt bei der Digitalisierung der Gesundheit international hinterher. Das muss sich schnell ändern. Die Politik muss die Wachstumsbremsen endlich lösen", forderte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber vor Kurzem in Berlin.

Er forderte ein Bekenntnis der Politik zur Digitalisierung der Gesundheit als ressortübergreifende Aufgabe. Moderne Lösungen der Industrie böten greifbare Vorteile, etwa eine höhere Diagnose- und Therapiesicherheit, effektiveres Arbeiten und zufriedenere Patienten.

Digitale Instrumente wie die Telemedizin müssten hierzulande flächendeckend eingesetzt werden können.

"Die Politik freut sich, nach zehn Jahren die elektronische Gesundheitskarte einzuführen. Dabei bleibt das Projekt vorgeblich wegen des Datenschutzes weit hinter seinen technischen Möglichkeiten zurück. Derweil nutzen die Bürger begeistert Apps auf ihren Smartphones und geben persönlichste Daten preis. Diese Schizophrenie gehört schleunigst beendet", sagte Kerber. (maw)

Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Wolfgang P. Bayerl

was versteht der BDI schon von Digitalis, das hat Nebenwirkungen

:-)

Dr. Wolfgang Bensch

Digitale Gesundheit - an den Digiti abzählen?

Immer feste druff und ganz frech Behauptungen in die Welt setzen, wie rückständig man hierzulande im Vergleich zum Rest der Welt sei. Konkrete Aussagen? Fehlanzeige, nur plumpe Stimmungsmache.


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