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IT-Sicherheit

Bekannter Hacker knackt Konnektor – aber (noch) nicht die TI

Hacker versuchen weiterhin Schwachstellen in der TI aufzuspüren. Jetzt ist es offenbar einem Hacker des Chaos Computer Clubs gelungen, einen Konnektor zu knacken.

Veröffentlicht:

Hannover. Dem bekannten Hacker Fluepke ist es offenbar gelungen, einen Konnektor des Unternehmens secunet zu analysieren und das Betriebssystem des Konnektors extern in einer sogenannten virtuellen Maschine zum Laufen zu bringen. Das hat das der Internet-Dienst Heise online berichtet.

Damit wolle er sich nach eigenem Bekunden nun in die Telematikinfrastruktur einklinken. Er habe bisher allerdings die TI nicht angegriffen, sondern lediglich den Konnektor entschlüsselt, zitiert der Dienst den Hacker.

Secunet habe das Vorgehen des Hackers begrüßt, weil es zur Sensibilisierung für das Thema IT-Sicherheit beitrage, so Heise online weiter. Schwachstellen seien damit aber keine aufgedeckt worden – mit dem von Fluepke genutzten Gerät, das offenbar vor der Weitergabe oder Entsorgung nicht ordnungsgemäß außer Betrieb gesetzt worden sei, habe er nicht die Möglichkeit, auf Fachdienste wie das E-Rezept – und damit auf Patientendaten – zuzugreifen.

Auch der Hacker selbst habe berichtet, ein Angriff auf die TI sei lediglich mit einer auf einen Arzt angemeldeten SMC-B (Praxiskarte) und einem entsprechenden VPN-Zugangsdienst möglich. (ger)

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