Bessere Nutzeroberfläche für i.s.h.med-Software geplant

DÜSSELDORF (gvg). Siemens und die Asklepios-Kliniken wollen gemeinsam das klinische Informationssystem i.s.h.med weiter entwickeln. Es soll klinische Therapiepfade integrieren und eine intuitivere Nutzeroberfläche bekommen.

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Die Software i.s.h.med ist ein voll in SAP integriertes Klinikinformationssystem, das in Deutschland von etwa 150 Kliniken genutzt wird. Allein im Asklepios-Konzern arbeiten etwa 10 000 Ärzte und Krankenpfleger damit. Es ist eines von drei klinischen Informationssystemen, die von Siemens vertrieben werden. Außerdem gibt es noch das Basissystem medico und das moderne, stark auf Behandlungspfade ausgerichtete Soarian.

Unter dem Motto "i.s.h.med goes Soarian" soll i.s.h.med jetzt langsam in die moderne Architektur des Soarian-Systems überführt werden. Passieren wird das unter dem Dach des Asklepios Future Hospital (AFH) Programms. Das AFH-Programm ist ein groß angelegtes IT-Projekt der Asklepios-Kliniken, bei dem eine ganze Reihe von IT-Unternehmen in enger Kooperation mit den acht Hamburger Asklepios-Kliniken moderne IT-Lösungen für den Klinikeinsatz entwickeln. "Auch das neue Projekt wird zunächst in Hamburg stattfinden. Aber es ist klar, dass wir die Software später auch in anderen Häusern national und auch international einsetzen wollen", sagte Uwe Pöttgen, der IT-Chef bei Asklepios.

Zu Beginn werden sich die Arbeiten auf zwei Bereiche konzentrieren. Zum einen soll die Benutzeroberfläche von i.s.h.med mit Hilfe von Soarian-Technik verbessert werden. So sollen am Stationsarbeitsplatz alle jeweils relevanten Befunde aus den unterschiedlichen Informationssystemen angezeigt werden - und nur diese. Zum anderen werden klinische Therapiepfade entworfen und in das Informationssystem integriert. Dadurch sollen die einzelnen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt und besser planbar werden.

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