Hepatitis C

BfArM warnt vor gefälschtem Medikament

Falsche Farbe, ungewisse Wirkstoffe: In Deutschland sind gefälschte Harvoni®-Tabletten aufgetaucht. Erkennbar sind die gefälschten Medikamente an der Farbe und Chargennummer.

Veröffentlicht:
Original oben und Fälschung unten: Harvoni®-Tabletten.

Original oben und Fälschung unten: Harvoni®-Tabletten.

© BfArM

BONN. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt aktuell in einer Eilmeldung vor Fälschungen des Hepatitis-C-Mittels Harvoni® (Ledipasvir + Sofosbuvir von Gilead). Ein Patient in Nordrhein-Westfalen habe die Fälschung entdeckt und seiner Apotheke gemeldet.

Verpackung, Tablettenform und -prägung seien identisch zum Original. Erkennbar sei das Falsifikat lediglich an der Farbe: Die originalen Tabletten sind orange, die Fälschungen weiß.

Die Warnung der Aufsichtsbehörde betrifft die Charge 16SFC021D mit Verfallsdatum Juni 2018. Welche Stoffe die Fälschungen enthalten, sei dem Amt noch nicht bekannt, heißt es. Daher könne man auch noch keine Aussagen zu den gesundheitlichen Risiken einer Einnahme machen.

Patienten, die weiße Harvoni®-Tabletten vorfinden, sollen sich an ihren Arzt oder Apotheker wenden. Apotheker sollten die Farbe der Filmtabletten vor der Abgabe prüfen. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Abgabehonorar

Apothekerpräsident Preis kündigt „Frühling der Proteste“ an

Frühe Nutzenbewertung

Durchwachsene Evidenz für neue Wirkstoffe und Indikationen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Atemwegserreger

RSV-Welle hat begonnen

Tipps fürs Patientengespräch

Wie Sie schwierigen Patienten den Wind aus den Segeln nehmen

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten