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Pharmageschäft hält Roche Deutschland 2025 auf Wachstumskurs

Während vielen Wirtschaftszweigen der Wind ins Gesicht weht, können innovative Pharmafirmen in Deutschland noch punkten.

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Mannheim. Die deutschen Landesgesellschaften des Schweizer Pharmariesen Roche melden für 2025 erneut ein gute Performance. „Wir sind gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend gewachsen“, berichtete Pharma-Chef Dr. Daniel Steiners bei einem Pressetermin am heutigen Mittwoch in Mannheim .

Einschließlich globaler Zulieferungen an Schwesterfirmen verbesserte sich demnach der Gesamtumsatz um knapp 5,0 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Die Pharmasparte kam im Geschäft mit Dritten auf Einnahmen von 2,2 Milliarden Euro (+6,3 Prozent). Davon entfiel annähernd die Hälfte auf Onkologika.

Krebs ist demnach das größte Indikationsgebiet des Präparateportfolios, Zweitgrößtes Indikationsgebiet ist für die hiesige Roche Pharma mit rund einem Umsatzdrittel die Neurologie. Die Diagnostikasparte erwirtschaftete 909 Millionen Euro (-1,0 Prozent). Hier mache sich aktuell vor allem der Nachfragerückgang nach Blutzuckerteststreifen infolge zunehmenden Einsatzes der Real-Time-Glukosemessung (rtCGM) bemerkbar, heißt es.

Konzerninterne Lieferungen wurden mit 5,8 Milliarden Euro fakturiert (+5,0 Prozent). Der unternehmensinterne Zuwachs unterstreicht die Konkurrenzfähigkeit des Produktionsstandorts Deutschland, die laut Diagnostikachefin Dr. Claudia Fleischer nicht zuletzt auf die eigenen, anhaltend hohen Investitionen zurückzuführen sei. „Seit 2020 hat Roche in Deutschland über 1.800 neue Arbeitsplätze geschaffen und fast 3,8 Milliarden Euro investiert.“

Ertragszahlen veröffentlicht Roche Deutschland traditionell nicht. Eine nächste Neueinführung kündigte Pharma-Chef Steiners zum „Spätsommer“ mit Susvimo® an. Dabei handelt es sich um ein innovatives, wiederbefüllbares Augenimplantat gegen altersbedingte Makuladegeneration (nAMD), das kontinuierlich Ranibizumab abgibt. (cw)

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