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Brasil Foods ist nach dem Absturz wieder auf Kurs

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Nachdem das American Depositary Receipt von Brasil Foods seit November in der Spitze um bis zu 35,6 Prozent einbrach, geht es nun seit einigen Wochen wieder aufwärts.

Auf der Hauptversammlung am 3. April konnte das Unternehmen auch auf ein gutes Jahr 2013 zurückblicken. Dass der Wert in US-Dollar so einbrach, lag unter anderem auch an Währungseffekten und der insgesamt unsicheren Lage in den Schwellenländern.

Gerade Brasilien ist derzeit kein uneingeschränkt empfehlenswertes Anlageziel. Einzelne Unternehmen wie eben Brasil Foods haben aber weiterhin gutes Potenzial. Im vergangenen Jahr stieg der Nettoumsatz um 7,0 Prozent auf 30,5 Milliarden Real (9,7 Mrd. Euro).

Der Nettogewinn legte gar um 38 Prozent auf fast 1,1 Milliarden Real zu. Die Nettomarge stieg von 2,7% auf 3,5%. Die höhere Profitabilität zeigt sich auch dadurch, dass die Anzahl der verkauften Produkte gemessen in Tonnen nahezu unverändert blieb.

Daneben ist Brasil Foods vor allem eines: groß. An dem Hersteller kommt in Brasilien kaum jemand vorbei. Der Marktanteil bei Margarinen beträgt 56,2 Prozent, bei Nudelgerichten fast 60 Prozent. Neben dem Heimatmarkt gewinnen die Exportmärkte zunehmend an Bedeutung. Besonders im Nahen Osten, Nordafrika und Sudostasien sieht BRF weiteres Potenzial.

Als Nahrungsmittelhersteller ist BRF eigentlich recht konservativ. Kurzfristige Risiken bleiben aber durch den volatilen brasilianischen Aktienmarkt und zudem die Wechselkurseffekte bestehen. Trotzdem bietet das Investment Chancen. Charttechnisch geht es auch wieder aufwärts.

 

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