Geld und Vermögen

Bundesbank: Verbraucher sparen wie noch nie

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FRANKFURT/MAIN (dpa). Die nach der weltweiten Krise verunsicherten Verbraucher legen nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank so viel Geld auf die hohe Kante wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Seit dem krisenbedingten Tiefpunkt Anfang 2009 hätten Privathaushalte in Deutschland ihr Geldvermögen seit inzwischen fünf Quartalen um insgesamt 350 Milliarden Euro erhöht, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Demnach stiegen die Geldvermögen allein von April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal netto um 36,3 Milliarden Euro.

Gleichzeitig nahm die Verschuldung der privaten Haushalte leicht zu: Per saldo wurden Kredite von knapp sechs Milliarden Euro aufgenommen. Die Schulden bei Banken und Versicherungen summierten sich am Quartalsende auf 1530 Milliarden Euro und blieben damit gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu unverändert. Netto stieg das Geldvermögen somit auf 3237 Milliarden Euro.

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