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Cewe - im Bann der Umsatzsteuer

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Wer aus Urlaubs- oder Betriebsfest-Schnappschüssen ein Cewe-Fotobuch zaubern will, kann dies noch bis Jahresende zum ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent tun. Nach Silvester ist nach heutigem Stand mit einer Erhöhung auf 19 Prozent zu rechnen.

Wahrscheinlich muss der Fotokonzern dann auch die Preise für sein wichtigstes Produkt anheben, was die Nachfrage reduzieren dürfte. Die Oldenburger taxieren die Belastung für das Jahres-EBIT ab 2017 auf etwa neun Millionen Euro.

Für 2016 können sie indes nach der Klärung des Bundesfinanzministeriums entspannter kalkulieren.

Die ursprüngliche Prognose eines EBIT von 38 Millionen bis 44 Millionen Euro wird beibehalten. Erstmals soll der Online-Druck einen positiven EBIT-Beitrag liefern. Als Nettogewinn sollen pro Aktie 3,53 bis 4,10 Euro hängenbleiben, also zwischen neun und 27 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das KGV läge auf dieser Basis bei 13 bis 15. In jedem Fall attraktiv ist die Dividendenrendite von 3,0 Prozent, die Anfang Juni vereinnahmt werden kann. Der Vorstandsvorsitzende Rolf Hollander ist offenbar derselben Meinung und hat kürzlich über 116.000 Euro in Cewe investiert.

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