DRK-Kliniken Berlin eröffnen neuen Hybrid-OP

BERLIN (ami). Die DRK Kliniken Berlin eröffnen Mitte Mai an ihrem Standort Berlin-Mitte einen neuen Hybrid-Operationssaal für Katheter-Eingriffe und die neue Rettungsstelle.

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Der Saal verfügt über eine flexibel steuerbare digitale Angiografieanlage und über einen drei Meter langen kipp- und verschiebbaren Röntgentisch, der zugleich als Operationstisch dient. Das Bauvorhaben hat anderthalb Jahre gedauert und rund zehn Millionen Euro gekostet. 5,8 Millionen Euro Investitionszuschuss kamen vom Land Berlin.

"Der Neubau des OP-Zentrums und der Notaufnahme sind ein gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Krankenhaus und Gesundheitsverwaltung", so Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher. Sie lobte vor allem das Tempo, mit dem Bauplanungsunterlagen geprüft und die Investitionsmittel bereitgestellt wurden.

500 bis 600 Operationen pro Jahr geplant

Die Rettungsstelle des DRK-Klinikums Mitte ist nun doppelt so groß wie vorher. Sie umfasst vier Untersuchungszimmer, einen Schockraum, einen Gipsraum und bietet eine eigene Vorfahrt für Rettungsfahrzeuge. Im 2,2 Millionen Euro teuren Hybrid-OP sind etwa 500 bis 600 Operationen pro Jahr geplant.

Der OP wird betreut vom neuen Chefarzt für Gefäßchirurgie des DRK-Klinikums Mitte Dr. Peter Dollinger. Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin Ralf Stähler will damit die Gefäßmedizin als Schwerpunkt des Standorts Mitte stärken.

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