Dr. Wolff-Gruppe trotzt Krise mit Rekordumsatz

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DÜSSELDORF/BIELEFELD (dpa). Der Arznei- und Kosmetikhersteller Dr. Wolff (Alpecin, Linola) hat trotz Finanzkrise 2008 einen Rekordumsatz erzielt. Die Erlöse der Unternehmensgruppe legten im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 148 Millionen Euro zu und erreichten das höchste Niveau der Firmengeschichte, so Geschäftsführer Eduard Dörrenberg.

Zum Ergebnis macht das Familienunternehmen traditionell keine Angaben.Wachstumsmotor sei wieder der Kosmetikbereich mit Produkten der Haarpflege gewesen. Die Unternehmenssparte schaffte mit einem Plus von 15 Prozent und einem Umsatz von 99 Millionen Euro zum vierten Mal in Folge ein Rekordergebnis. Erfolgsträger waren vor allem Produkte der Anti-Haarausfall-Marken "Alpecin" und "Plantur39".

Im Pharmabereich wuchs die Marke "Linola" mit medizinischen Salben um 6,2 Prozent auf 35 Millionen Euro.Für das "Krisenjahr" 2009 peilt das Unternehmen ein "robustes Wachstum" in der Kosmetiksparte an. Impulse sollen sowohl Investitionen in bewährte Marken als auch ein neues Produktsegment der Zahnpflege bringen. Die Zahl der Mitarbeiter von knapp 500 blieb bei dem Mittelständler im vergangenen Jahr konstant.

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