Medica

Eine Messe auf Raumfahrtmission

Katastrophenmedizin und Sportmedizin sind neue Schwerpunkte der Messe.

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DÜSSELDORF. In diesem Jahr wartet die Medica mit zwei Neuerungen auf. Die Messe widmet der Katastrophen- und Militärmedizin sowie der Sportmedizin je eine eigene Konferenz. Am 21. und 22. November treffen sich im CCD Süd Militärmediziner aus der ganzen Welt auf der "International Conference on Disaster and Military Medicine - DiMiMED".

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Nato und dem Verband der europäischen Militärmediziner, so Messedirektor Horst Giesen. Die Konferenz wolle die Leistungen und Potenziale dieses Bereichs der Medizin zeigen, etwa ihre große Bedeutung bei Katastropheneinsätzen.

Zum anderen sollen die Ärzte in Kontakt mit der Industrie gebracht werden. "Es geht auch um die Frage, wie man die Militärmedizin noch besser machen kann."

Bei der "Medica Medicine + Sports Conference" dreht sich am 21. November alles um die Sportmedizin. Das Thema passt gut auf die Messe. "Gerade im Bereich der Prävention gewinnt der Sport eine immer stärkere Bedeutung", sagt Giesen.

Die Keynote hält Dr. Simon Evetts, der bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA verantwortlich für die Gesundheit der Astronauten ist. Da im Weltraum Muskeln und Knochendichte schwinden, müssen Astronauten vor, während und nach einer Raumfahrtmission spezielle Trainings absolvieren. Darüber wird Evetts ebenso informieren wie über aktuelle Forschungsprojekte der ESA.

Auch Fußball-Interessierte kommen auf ihre Kosten. Dr. Luis Serratosa, von 2001 bis Juli 2013 Mannschaftsarzt bei Real Madrid, berichtet darüber, wie man Verletzungen durch das richtige Training vorbeugen kann. Professor Tim Meyer, einer der drei Mannschaftsärzte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, erläutert, wie sich die Genesung und die Regenerierung messen lassen. (iss)

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