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Ermittlungen gegen Klinik wegen Todes nach Abweisung

TUTTLINGEN (maw). Das Klinikum Landkreis Tuttlingen sieht sich staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ausgesetzt. Grund ist der Tod eines einjährigen Jungen.

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Als dieser von seinen Eltern in das Klinikum gebracht wurde, habe ein Pfleger nach Klinikangaben geraten, den Jungen in eine Kinderklinik bringen zu lassen. Als der Vater das Kind in besagte Klinik in Villingen-Schwenningen fahren wollte, ging es dem Einjährigen immer schlechter.

Schließlich wurde er per Helikopter in die Kinderklinik gebracht, wo er starb. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Tuttlingen gegen den Pfleger wegen der Abweisung des Patienten ohne ärztliche Konsultation.

Klinik drückt tiefstes Mitgefühl aus

Das beschuldigte Klinikum Landkreis Tuttlingen hat nach eigenen Angaben "sofort nach dem traurigen Vorfall gehandelt und in einem persönlichen Schreiben gemeinsam mit Landrat Helbig sein tiefstes Mitgefühl für die Familie bekundet".

Das Angebot der Hilfe und Unterstützung, wenn diese benötigt würde, und die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs bestünden aber weiterhin.

Die Klinikleitung wolle "offen und transparent über den Vorfall informieren und deutlich machen, dass Verbesserungsstrategien umgesetzt werden. Die Prozesse und Abläufe in der Notaufnahme werden noch einmal gründlich geprüft, damit sie wenn nötig verbessert werden können. Es wird am Klinikum Landkreis Tuttlingen alles getan, um in Zukunft solche problematischen Entscheidungssituationen vor der eigentlichen Aufnahme in die Ambulanz zu vermeiden", heißt es weiter.

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