Sachsen

Famulanten sollen Zuschuss erhalten

Veröffentlicht:

DRESDEN. Medizinstudenten, die eine Famulatur in einer ländlichen Hausarztpraxis in Sachsen absolvieren, sollten nach dem Willen des sächsischen Hausärzteverbands einen finanziellen Zuschuss vom Land bekommen.

Bei der Delegiertenkonferenz wurde die Landesregierung aufgefordert, "eine Unterstützung bezüglich Reise- und Pensionskosten zu ermöglichen".

Zwar ist durch die geänderte Approbationsordnung seit diesem Jahr im Studium eine 30-tägige Famulatur verpflichtend, allerdings gebe es keine Unterstützung bei Organisation und Finanzierung.

"Damit ist vorauszusehen, dass das Ziel, junge Studierende zeitig mit der Tätigkeit eines Hausarztes im ländlichen Raum vertraut zu machen, nicht erreicht werden wird", heißt es. (tt)

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der Bundestag diskutiert darüber, ob eine Corona-Impfpflicht eingeführt werden soll. Die Öffentlichkeit spürt sehr wohl, dass die Politik im Nebel stochert.

© Jens Krick / picture alliance / Flashpic

Kommentar zur Corona-Impfpflicht

Die Debatte ist der Anreiz, nicht die Pflicht

Tendenz weiter nach oben: Mit bis zu 400.000 Infektionen durch Omikron pro Tag rechnen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Präsident Lothar Wieler (l.).

© Wolfgang Kumm / dpa

Neue Testverordnung

PCR-Tests: Details zur Priorisierung kommen nächste Woche

Blick in den Wartebereich einer Notfallambulanz: Künftig sollen Patienten bereits vorab via Ersteinschätzung in den richtigen Versorgungsbereich vermittelt werden.

© Bernd Settnik / ZB / picture alliance

Neuer Reformvorschlag

Digitaler Tresen soll Notfallreform retten