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Beihilfebetrug

Fast drei Jahre Haft für gefälschte Rezeptrechnungen

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OSNABRÜCK. Eine ehemalige Lehrerin, die mit gefälschten Medikamentenrechnungen 900 000 Euro zulasten der Beihilfe ergaunert hat, ist zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Osnabrück verurteilte die 66-Jährige wegen Rezeptbetrugs.

Die Frau, die an chronischer Darmerkrankung leidet, soll mittels Nagelschere, dem Stempelabdruck einer Apotheke und einem Kopierer massenweise Rezeptrechnungen gefälscht und damit den Eindruck erweckt haben, es seien Medikamente in zehnfacher Menge verordnet und bezahlt worden.

Das Geld forderte sie von der Beihilfestelle Niedersachsen zurück. Dort fiel irgendwann einer Mitarbeiterin der Betrug auf. Im angeklagten Zeitraum von Januar 2012 bis August 2016 ging es um 112 Rezepte. (dpa)

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