Geld und Vermögen

Finanzkrise und Steuer spielen der Lebensversicherung in die Hand

NEU-ISENBURG (maw). Was raten Versicherungen oder Banken Anlegern in Sachen Abgeltungssteuer? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. Lesen Sie heute die Antwort der Allianz Lebensversicherung.

Veröffentlicht: 31.10.2008, 05:00 Uhr

Kaum verwunderlich: Die Allianz setzt natürlich auf Lebensversicherungen, wie Sprecher Udo Rössler mitteilt. Durch die aktuelle Finanzmarktkrise sieht sich das Unternehmen darin mehr denn je bestärkt. "Kaum ein Produkt ist so gut für eine langfristig sichere und rentable Finanzanlage geeignet wie die Lebensversicherung. Sie ist und bleibt krisenfest", so Rössler.

Auch wegen der Abgeltungssteuer sei der Einstieg in eine Lebensversicherung empfehlenswert. Die zertifizierten Altersvorsorgeprodukte wie die für Ärzte interessante Rürup-Rente blieben von der 25-prozentigen Abgeltungssteuer verschont. Während der Ansparphase werde nichts von den Erträgen an das Finanzamt abgeführt. Erst die Auszahlungen fallen unter den individuellen Steuersatz, so Rössler.

Die Abgeltungsteuer bringe für private Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht - auch solche auf Investmentfonds-Basis - sogar Vorteile. Denn: Bei allen Verträgen ab 2005 fallen unter den Bedingungen einer mindestens zwölfjährigen Laufzeit und einer Auszahlung frühestens mit 60 Jahren nur Steuern auf den Wertzuwachs, den Ertragsanteil, an - und das auch nur zur Hälfte. Hier gilt der persönliche Steuersatz, der aber wegen der Halb-Besteuerung maximal 22,5 Prozent betragen kann. Die Rentenleistungen müssten nur mit dem Ertragsanteil versteuert werden, was ebenfalls unter dem Abgeltungssteuersatz liegt.

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