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Fresenius/FMC: Trotz Krise erneut höhere Dividende

Verhaltene Erwartungen an das aktuelle Geschäftsjahr und anstehende Belastungen für Struktur- und Effizienzprogramme hindern weder Fresenius noch die Tochter FMC, die Gewinnbeteiligung anzuheben.

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Bad Homburg. Verhaltene Erwartungen an das aktuelle Geschäftsjahr und anstehende Belastungen für Struktur- und Effizienzprogramme hindern weder die Fresenius SE noch ihre Tochter Fresenius Medical Care (FMC), die Gewinnbeteiligung anzuheben: FMC kündigt für 2020 die 24. Erhöhung in Folge an und will 1,35 Euro je Aktie ausschütten (+12,5 Prozent). Fresenius will 0,88 Euro je Aktie auskehren (+5,0 Prozent) und damit zum 28. Mal in Folge mehr Dividende zahlen.

Die Geschäftsentwicklung: 2020 verbesserte sich der Konzernumsatz um zwei Prozent auf knapp 36,3 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn (EBIT) blieb mit 4,6 Milliarden um zwei Prozent unter Vorjahr. Nach Steuern verdiente Fresenius mit knapp 1,8 Milliarden Euro vier Prozent weniger als 2019.

Die in den USA beheimatete Dialyse-Sparte FMC konnte mit knapp 17,9 Milliarden Euro zwei Prozent mehr umsetzen als im Vorjahr. Der Überschuss kletterte dank erfolgreicher Effizienzmaßnahmen und starkem Produktgeschäft um zehn Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro.

Die Generika- und Spezialernährungs-Sparte Kabi kam auf Umsatzerlöse von fast 7,0 Milliarden Euro (+1,0 Prozent) und 730 Millionen Euro Gewinn nach Steuern (-8,0 Prozent). Die Krankenhaus-Unit Helios mit Häusern in Deutschland, Spanien und Kolumbien steuerte 9,8 Milliarden Euro (+6,0 Prozent) zu den Konzerneinnahmen bei und fuhr mit 666 Millionen Euro nach Steuern einen Gewinn auf Vorjahresniveau ein.

Im Klinik-Projektgeschäft Vamed machte sich2020 die Pandemie durch Auftragsverschiebung ungewöhnlich stark bemerkbar. Hier sanken die Erlöse um sechs Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro, während lediglich zwei Millionen Euro Gewinn (Vorjahr: 83 Mio.) ausgewiesen werden. (cw)

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