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Gebündelte Ressourcen für zufriedene Pflegekräfte

Gemeinsam setzen sich verschiedene Organisationen in Nordrhein-Westfalen für ein "Arbeitsprogramm Pflege" ein. Das Ziel: gesunde und zufriedene Pflegekräfte.

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KÖLN (iss). Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen setzen sich gemeinsam für einen besseren Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pflege ein. Sie haben für die rund 300.000 Pflegekräfte im Land das "Arbeitsprogramm Pflege" auf den Weg gebracht.

Kern des Programms sind Beratungen und Schulungen der Pflegenden - etwa zum rückengerechten Arbeiten oder zu technischen Hilfsmitteln zum Bewegen und Lagern bettlägeriger Patienten. Die Arbeitnehmer erhalten auch Informationen zu Arbeitszeitmodellen, die den Zeitdruck mindern können.

"Mit unserer gemeinsamen Aktion wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Pflegekräfte länger gesund und zufrieden in ihrem Beruf arbeiten können", sagt Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales.

Die Unternehmen der ambulanten und stationären Pflege können im Internet online ihr aktuelles Arbeitsschutzniveau überprüfen und Risiken sowie Mängel identifizieren, um sie abstellen zu können.

Schäffer lobte, dass Arbeitsschutzverwaltung, Berufsgenossenschaft und Unfallkasse erstmals effektiv die Ressourcen bündeln. Das Programm ist Teil der bundesweiten "Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie" für unterschiedliche Branchen. www.gesund-pflegen-online.de

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