Geld und Vermögen

Günstigere Kfz-Steuer für Familien gefordert

Veröffentlicht: 28.10.2008, 14:40 Uhr

PASSAU (dpa). Der CSU-Verkehrsexperte Andreas Scheuer hat eine "Familienkomponente" bei der geplanten Reform der Kfz-Steuer gefordert.

"Die Zahl der Personen, die ein Fahrzeug gemeinsam nutzen, sollte als zusätzliches Element neben CO2-Ausstoß und Gewicht bei der Berechnung der Kfz-Steuer berücksichtigt werden", sagte Scheuer der "Passauer Neuen Presse". "Damit würden vor allem Familien entlastet, die einen Mittelklassewagen oder Familien-Van fahren. Alleinstehende mit Sportwagen zahlen deutlich mehr."

Scheuer schlug ein Modell vor, bei dem die Zahl der in einem Haushalt gemeldeten Personen einbezogen wird. Damit könnte zum Beispiel eine Familie mit zwei Kindern, die einen bestimmten Fahrzeugtyp fährt, bei der Kfz-Steuer jährlich um knapp 77 Euro entlastet werden. Alleinstehende, die das gleiche Auto fahren, würden nur um knapp sieben Euro entlastet.

Mehr zum Thema

Kooperation statt Konfrontation

Bidens Kurs gefällt Investoren

Altersvorsorge

Corona lässt übers Alter nachdenken

Altersvorsorge für Ärzte

Mit Rürup zur Rente

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an