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Hamburg eröffnet Cyberknife-Zentrum

HAMBURG (di). Auch Hamburg hat jetzt ein Cyberknife-Zentrum. Die von den Radionkologen und Strahlentherapeuten Professor Michael Seegenschmiedt, PD Dr. Fabian Fehlauer und Dr. Georg Stephan Barzen gegründete Einrichtung geht aus dem Strahlenzentrum Hamburg hervor.

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Bei der Cyberknife-Methode zerstört ein vom Roboter gesteuerter Röntgenstrahl den Tumor, schont dabei aber gesundes Gewebe.

Voraussetzung: Der Tumor muss bildlich abgrenzbar und kontrastreich von seiner Umgebung zu unterscheiden sein. Das Verfahren ist vor allem für den Einsatz bei chirurgisch schwer zugänglichen und atembeweglichen Tumoren geeignet.

Zugang für alle Versicherten gewünscht

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery hoben bei der Eröffnung des Hamburger Zentrums die Vorteile des Konzeptes hervor.

Die Gesundheitssenatorin wünscht sich, dass künftig alle gesetzlich Versicherten Zugang zu der Therapie erhalten. In Hamburg ist die Knappschaft die erste gesetzliche Kasse, die die Kosten dafür übernimmt.

Das erste deutsche Cyberknife-Zentrum wurde 2005 in München eröffnet. Hamburg ist nach Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern das zweite Zentrum dieser Art in Norddeutschland.

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