Klinik-Management

Hamburg eröffnet Cyberknife-Zentrum

HAMBURG (di). Auch Hamburg hat jetzt ein Cyberknife-Zentrum. Die von den Radionkologen und Strahlentherapeuten Professor Michael Seegenschmiedt, PD Dr. Fabian Fehlauer und Dr. Georg Stephan Barzen gegründete Einrichtung geht aus dem Strahlenzentrum Hamburg hervor.

Veröffentlicht: 22.11.2011, 11:04 Uhr

Bei der Cyberknife-Methode zerstört ein vom Roboter gesteuerter Röntgenstrahl den Tumor, schont dabei aber gesundes Gewebe.

Voraussetzung: Der Tumor muss bildlich abgrenzbar und kontrastreich von seiner Umgebung zu unterscheiden sein. Das Verfahren ist vor allem für den Einsatz bei chirurgisch schwer zugänglichen und atembeweglichen Tumoren geeignet.

Zugang für alle Versicherten gewünscht

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery hoben bei der Eröffnung des Hamburger Zentrums die Vorteile des Konzeptes hervor.

Die Gesundheitssenatorin wünscht sich, dass künftig alle gesetzlich Versicherten Zugang zu der Therapie erhalten. In Hamburg ist die Knappschaft die erste gesetzliche Kasse, die die Kosten dafür übernimmt.

Das erste deutsche Cyberknife-Zentrum wurde 2005 in München eröffnet. Hamburg ist nach Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern das zweite Zentrum dieser Art in Norddeutschland.

Mehr zum Thema

Baden-Württemberg

Land hat die vier Unikliniken massiv gestützt

Nordrhein-Westfalen

Immer mehr Pfleger aus dem Ausland

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ansturm auf CV-NCOV-001-Impfstudie in Tübingen

Corona-mRNA-Impfstoff

Ansturm auf CV-NCOV-001-Impfstudie in Tübingen

Vergütung für Corona-Tests wird weiter verhandelt

KBV nimmt Klage zurück

Vergütung für Corona-Tests wird weiter verhandelt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden