Recht

Hörgeräte-Werbung: Slogan muss wahr sein

HAMM (bü). Wirbt ein Hörgerätehändler damit, "die bestmögliche Hörgeräteversorgung in jeder Preisklasse zu garantieren", so handele es sich dabei um eine unzulässige Allein- oder zumindest Spitzenstellungswerbung, wenn der Händler die Richtigkeit der Behauptung nicht darlegen kann.

Veröffentlicht:

Denn die Verbraucher werden durch diese Anzeige dazu veranlasst, "nicht weiter zu suchen, sondern sich gleich in das Hörzentrum des Werbenden zu begeben". Schließlich erhielten sie dort ja angeblich die "garantiert beste Versorgung".

Das Oberlandesgericht Hamm hat außerdem entschieden, dass die Werbeaussage eine "irreführende heilmittelrechtliche Werbung" darstelle, die hörgeschädigten Verbrauchern einen sicheren Erfolg suggeriere.

Az.: 4 U 55/09

Mehr zum Thema

Rauchprävention

Dämpfer für Anti-Dampf-Strategie der GroKo

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Olaf Scholz ist von der Entscheidung Bayerns, die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie nicht umzusetzen, etwas angefressen.

© John Macdougall / AFP Pool / picture alliance

Vor Bund-Länder-Gesprächen

Scholz schließt rasche Lockerungen wegen Omikron-Welle aus