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Hornbach ist gut aufgestellt

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Nach hervorragendem ersten Quartal (zum 31.5.) hatten sich zuletzt die Stimmen gemehrt, die der Baumarktkette Hornbach ein deutlich schwächeres zweites Viertel vorhersagten.

Diese Befürchtungen spiegelten sich auch an der Börse wieder, wo Hornbach gleich doppelt im SDAX notiert: Die Holding verlor seit ihrem Hoch im Juli knapp 21 Prozent, der Schein der Baumarkttochter 17 Prozent.

Letztlich musste sich das zweite Quartal mit einem starken Vorjahreswert messen. Das EBIT fiel um ein sattes Viertel auf 65,3 Millionen Euro.

Des milden Winters wegen hatten die Kunden bereits in den ersten Monaten kräftig einkauften. Darüber hinaus nahm Hornbach viel Geld in die Hand, um sechs Filialen des insolventen Wettbewerbers Praktiker zu übernehmen.

2014 soll der Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, aber stärker als im Vorjahr (+4,3 Prozent). Das EBIT soll überproportional steigen, wobei Hornbach sich da inzwischen nicht mehr ganz so sicher ist.

Wir halten es dennoch für realistisch und empfehlen die aufwärts tendierende Aktie der Baumarkttochter. Zumal bei diesem Papier die Dividendenrendite deutlich höher ist als bei der Holding. Einstieg bis 30 Euro, Stopp 24 Euro.

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