Direkt zum Inhaltsbereich

Hotelfachkräfte entlasten Pfleger im Uniklinikum

HEIDELBERG (mm). Seit wenigen Wochen entlasten Hotelfachkräfte das Pflegepersonal am Universitätsklinikum Heidelberg mit Erfolg. Nun soll das bisherige Pilotprojekt "Serviceassistent" ausgebaut werden.

Veröffentlicht:

Die Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg am Universitätsklinikum bietet ab sofort eine spezielle Qualifizierungsmaßnahme für Serviceassistenten an: 18 gelernte Hotelfachkräfte und Versorgungsassistenten, die bereits am Klinikum in patientenfernen Bereichen arbeiten, werden derzeit im Service für Patienten geschult. Zu ihrer Ausbildung gehören ein Kommunikationstraining, Patientenbegleitung, pflegerische Assistenzaufgaben und das Erlernen von Notfallmaßnahmen.

Aufgabe der Serviceassistenten ist es, Essen und Getränke zu servieren, Speise-Bestellungen entgegen zu nehmen, Geschirr abzuräumen und Botengänge für Patienten zu übernehmen. "Ziel ist es, dass sich die Pflegekräfte wieder auf ihre Kernarbeit, die Krankenpflege, konzentrieren können", sagte Edgar Reisch, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Heidelberg. Grundsätzlich würden Serviceassistenten weniger verdienen als Pflegekräfte.

"Wir wollen aber keine Pflegekräfte ersetzen, sondern sie im Rahmen einer sinnvollen Aufgabenverteilung entlasten", betont er. Nachwuchssorgen braucht sich Reisch keine zu machen. Bereits auf die erste Stellenausschreibung zum Serviceassistenten bewarben sich mehr als 40 Fachkräfte aus der Hotelbranche.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Verordnungsentwurf

Krankenhäuser dürfen Vergütung im Praktischen Jahr entdeckeln

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte