Forschung

Innovative Hörkontaktlinse in Entwicklung

Das Bundesforschungsministerium fördert die Entwicklung einer neuartigen Hörkontaktlinse.

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RHEINE. Der Medizintechnikanbieter auric Hörsysteme arbeitet nach eigenen Angaben an der Entwicklung einer neuartigen Hörkontaktlinse. Dabei handele es sich um ein Im-Ohr-Gerät , das für die Außenwelt unsichtbar im Gehörgang verschwindet. Die Hörhilfe soll geeignet sein für gering bis hochgradig Schwerhörige.

"Wir gehen davon aus, dass mit der Hörkontaktlinse ein zentrales Problem Hörgeschädigter gelöst werden kann: Die Verbesserung des Sprachverstehens - in Ruhe und beim Vorliegen von Umgebungsgeräuschen", erläutert auric-Geschäftsführer Hans-Dieter Borowsky.

Für die Hörkontaktlinse, die sich durch eine bisher nicht erreichte Miniaturisierung und hohen Tragekomfort auszeichnen solle, entwickle die Forschergruppe einen neuartigen Piezoaktor.

An dem auf fünf Jahre angelegten Projekt beteiligen sich laut auric die Universitäts-HNO-Klinik Tübingen und die Technische Universität Berlin. Das Bundesforschungsministerium fördere die Prototyp-Entwicklung der Hörkontaktlinse mit rund 1,5 Millionen Euro, auric seinerseits steuere einen Eigenanteil in Höhe von zirka einer Million Euro bei. (maw)

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