Umfrage

Jeder Fünfte hat Erfahrung mit Uniklinik

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BERLIN. Universitätskrankenhäuser haben bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung offenbar eine große Bedeutung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "infratest dimap" im Auftrag des Verbands der Universitätsklinika (VUD).

Demnach war bereits fast jeder fünfte Deutsche bereits Patient in einer Hochschulambulanz und hat dort gute Erfahrungen gemacht.

"Diese Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass die Hochschulambulanzen aus der ambulanten Versorgung in Deutschland nicht mehr wegzudenken sind.

Dies muss jetzt auch im aktuellen Gesetzgebungsprozess nachvollzogen werden", kommentiert der VUD-Vorsitzende Professor Michael Albrecht die Umfrageergebnisse und nimmt damit Bezug auf die anstehende große Krankenhausreform.

In den Eckpunkten zur Krankenhausreform haben Bund und Länder angekündigt, die Hochschulambulanzen als Einrichtungen der Patientenversorgung besser finanzieren zu wollen.

Sie sollen über das für Forschung und Lehre erforderliche Maß hinaus auch jene Patienten behandeln dürfen, die wegen der Schwere oder Komplexität ihrer Erkrankung einer speziellen Untersuchung oder Behandlung bedürfen. Künftig sollen die Unikliniken angemessene Fallzahlen vergütet bekommen.

Seit Jahren behandeln die Unikliniken deutlich mehr Patienten, als sie von den Krankenkassen vergütet bekommen. Das trägt häufig zu den erheblichen Defiziten der Unikliniken bei.

Infratest Dimap hat im Auftrag des VUD 1000 repräsentativ ausgewählte Bürger im März telefonisch befragt. (chb)

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