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Jetzt kommt die doppelte Metro

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Die Börse hat es gerne einfach. Sofern mehrere Branchen in einer Gesellschaft vereint sind, wird die entsprechende Aktie gerne abgestraft. Als Faustformel gilt ein Discount von 15 bis 20%.

Unter diesem sogenannten Konglomerats-Abschlag hatte bislang auch Metro zu leiden.

Denn der Konzern betreibt Groß- und Einzelhandelsgeschäfte mit den Cash & Carry- und den real-Märkten auf der einen Seite (Umsatz rund 38 Mrd. Euro) sowie die Elektronikketten Saturn und Media Markt auf der anderen Seite (Umsatz rund 22 Mrd. Euro). Nun kündigte Vorstandschef Olaf Koch die Aufspaltung in zwei eigenständige börsennotierte Gesellschaften an.

Da kaum Synergieeffekte vorhanden sind, stimmen Aufsichtsrat und Hauptversammlung dem Plan wohl zu, zumal Großaktionäre schon "ja" sagten. Trotz des Kurssprungs bleibt die Aktie interessant.

Denn das Papier ist mit einem 2015/16er-KGV von 14 und einer Dividendenrendite von 3,7% günstig, die Trennung reduziert den Konglomerats-Discount und schafft neues Potenzial, z. B. in Form von frischem Kapital.

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