Praxischeck

KBV startet Online-Umfrage zur elektronischen Patientenakte

Wie praxistauglich ist die ePA? Die KBV fordert kurzfristig zur Umfrage-Teilnahme auf. In einer Woche bereits wird das Onlineformular wieder geschlossen.

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Berlin. Seit Oktober sind vertragsärztliche Leistungserbringer verpflichtet, die elektronische Patientenakte zu befüllen. Wie reibungslos das gelingt, will jetzt die KBV von den Anwendern wissen und hat dazu eine Online-Umfrage gestartet. „Es geht darum herauszufinden, wie Ärzte und Psychotherapeuten die ePA im Versorgungsalltag nutzen und wie zufrieden sie mit der technischen Umsetzung sind“, heißt es im aktuell veröffentlichten Teilnahmeaufruf.

Laut KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner sollen die Umfrageergebnisse „in Gespräche mit Herstellern und politischen Entscheidungsträgern einfließen, um notwendige Weiterentwicklungen gezielt voranzubringen“. Die Beantwortung der Fragen dauere „zwischen fünf und zehn Minuten“, versichert Steiner.

Erfragt werde unter anderem, welche ePA-Funktionen im Praxisalltag am häufigsten genutzt werden. Oder wie zufrieden Praxen mit der Umsetzung der ePA im PVS sind. Zudem soll in Erfahrung gebracht werden, wie oft Praxen aufgrund technischer Störungen Dokumente nicht einstellen oder runterladen können. Die Teilnahme ist den Angaben zufolge bis 25. Januar möglich. (eb)

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Kommentare
Dr.med. Franz H. Müsch 18.01.202619:17 Uhr

Wird die KBV - Umfrage auch Daten zum Vorliegen einer Berufskrankheit erbringen ?
Cave: Kostenverlagerung bei Berufskrankheiten von den GKV-Trägern zu den Berufsgenossenschaften und "Unfallträgern" (GUV) !
Müsch, Arbeitsmed. Berufskrankheiten-Gutachter

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