Für Honorarverhandlungen

KVWL-Datenbank nimmt Gestalt an

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Für das Projekt der KVWL "DataWarehouse" sind die Mittel für 2013 bewilligt worden. 1,6 Millionen Euro soll der Pool für eigene Versorgungsdaten insgesamt kosten.

DORTMUND. Der Aufbau einer großen Datenbank bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nimmt Gestalt an. Die KVWL-Vertreterversammlung hat für das Projekt die Haushaltsmittel für das Jahr 2013 freigegeben.

Das DataWarehouse, das die KVWL gemeinsam mit der KV Nordrhein betreiben will, soll den KVen datentechnisches Rüstzeug für Vertrags- und Honorarverhandlungen an die Hand geben.

Dabei geht es darum, sowohl die bereits vorhandenen internen Daten besser zu verknüpfen als auch externe Daten zu generieren und in Analysen einzubeziehen.

KVWL-Vorstand Dr. Thomas Kriedel nannte mehrere Bereiche, bei denen ein erweitertes Datenmanagement Sinn machen kann: die Identifizierung von Leistungsverlagerungen aus dem stationären in den ambulanten Sektor, die systematische Erfassung von Einsparungen im Arzneimittelsektor oder die Versorgung von Patienten in Ärztenetzen oder durch Disease-Management-Programme.

"Wenn wir nicht die entsprechenden Analysetools haben, müssen wir uns auf die Daten der Krankenkassen verlassen."

Bis zu drei neue Stellen

Nicht nur die KV selbst werde von einer besseren Datenbasis profitieren. "Wir können den regionalen Netzen Daten für die Verhandlungen mit den Kassen geben", kündigte er an. Die neue Datenbank werde voraussichtlich die Schaffung von maximal drei neuen Stellen notwendig machen.

"Wir werden keine neue Abteilung aufbauen, sondern die Fachabteilungen schulen, ihre Analysen selbst zu machen." Für 2013 veranschlagt die KVWL den Aufwand für das DataWarehouse mit knapp einer Million Euro. Bis 2015 soll das Projekt insgesamt 1,6 Millionen Euro kosten. (iss)

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