Klinik im Norden erhält zweiten Linearbeschleuniger

HEIDE (di). Das Westküstenklinikum (WKK) in Heide hat einen zweiten Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie installiert. Patienten an der Nordseeküste können nun schneller behandelt werden und das Ausfallrisiko wurde verringert.

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"Da unsere Strahlentherapie die einzige Abteilung dieser Art an der gesamten Westküste ist, mussten wir unsere Kapazitäten erweitern, um unseren Versorgungsauftrag auch in Zukunft sicher erfüllen zu können", sagte WKK-Geschäftsführer Harald Stender.

Das neue Gerät ermöglicht computertomografische Aufnahmen im 3D-Format, eine stärkere Strahlung und eine genauere Abschirmung des gesunden Gewebes, weil die Strahlen an den Randbereichen durch individuell programmierbare Schwermetall-Lamellen abgeschirmt werden.

Die Form des Strahlungsbereiches entspricht damit der des Krebsgeschwüres. Gesundes Gewebe wird auf diese Weise besser geschont als bislang.

Niveau vergleichbar mit Kiel

In der Abteilung werden bisher jährlich etwa 800 Patienten behandelt, die Klinik erwartet nun eine weitere Erhöhung der seit Jahren steigenden Zahl.

Betrieben wird die Anlage in Gemeinschaft mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), das im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die Abteilung am WKK fachlich, personell und organisatorisch leitet.

Damit soll die strahlentherapeutische Versorgung auf dem gleichen Niveau wie in Kiel garantiert werden. Die Behandlung erfolgt in 90 Prozent der Fälle ambulant.

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