Direkt zum Inhaltsbereich

Krankenschwester aus dem PC kommt gut an

NEU-ISENBURG (reh). Um den Pflegenotstand etwas abzufedern und weil Patienten zunehmend das Gefühl haben, in Kliniken abgefertigt zu werden, haben US-Forscher der Northeastern University in Chicago eine virtuelle Krankenschwester namens Elizabeth entwickelt.

Veröffentlicht:

Elizabeth komme sehr gut bei den Patienten an, heißt es in einem Bericht des Magazins Technology Review. Bereits nach der ersten Studie der Northeastern University mit Elizabeth hätten Patienten angegeben, dass sie Elizabeth menschlichem Klinikpersonal vorzögen.

Noch interessanter ist aber, dass Patienten, die durch das Programm betreut worden seien, laut der Forscher nach der Klinikentlassung eher zu Folgeuntersuchungen gingen und besser über ihre Krankheit Bescheid wussten als Patienten, die nur durch echtes Pflegepersonal betreut wurden.

Für die Entwicklung des Pflege-Avatars Elizabeth zeichneten die Forscher nach eigenen Angaben zunächst auf, wie Pflegepersonal und Patienten miteinander umgehen.

Sie hätten dann versucht, die nonverbale Kommunikation von Krankenschwestern über Gesten und Gesichtsausdrücke des Avatars zu simulieren. Außerdem sei Elizabeth auch die Fähigkeit zum Small Talk einprogrammiert, so könne sie etwa Fragen nach dem Wetter oder dem Lieblings-Sportteam stellen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. Tino Großmann, Senior Vice President Connectivity bei der CompuGroup Medical

© CGM

„ÄrzteTag extra“-Podcast

„Die eAU wird der entscheidende Meilenstein sein“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: CompuGroup Medical
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cochrane-Review

Prostatakrebs: Wie ist denn nun die Evidenz des PSA-Screenings?

FODMAP, Hypnose, Stuhltransfer

Diese Interventionen helfen beim Reizdarmsyndrom

Private Nachsendung funktionierte nicht

VGH Mannheim: Bei einem Umzug das Versorgungswerk nicht vergessen

Lesetipps
Eine Frau hält Tabletten in der Hand

© Dusan / stock.adobe.com

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Kardiologe Oliver A. Schmidt

© privat

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt