Krankenschwester aus dem PC kommt gut an

NEU-ISENBURG (reh). Um den Pflegenotstand etwas abzufedern und weil Patienten zunehmend das Gefühl haben, in Kliniken abgefertigt zu werden, haben US-Forscher der Northeastern University in Chicago eine virtuelle Krankenschwester namens Elizabeth entwickelt.

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Elizabeth komme sehr gut bei den Patienten an, heißt es in einem Bericht des Magazins Technology Review. Bereits nach der ersten Studie der Northeastern University mit Elizabeth hätten Patienten angegeben, dass sie Elizabeth menschlichem Klinikpersonal vorzögen.

Noch interessanter ist aber, dass Patienten, die durch das Programm betreut worden seien, laut der Forscher nach der Klinikentlassung eher zu Folgeuntersuchungen gingen und besser über ihre Krankheit Bescheid wussten als Patienten, die nur durch echtes Pflegepersonal betreut wurden.

Für die Entwicklung des Pflege-Avatars Elizabeth zeichneten die Forscher nach eigenen Angaben zunächst auf, wie Pflegepersonal und Patienten miteinander umgehen.

Sie hätten dann versucht, die nonverbale Kommunikation von Krankenschwestern über Gesten und Gesichtsausdrücke des Avatars zu simulieren. Außerdem sei Elizabeth auch die Fähigkeit zum Small Talk einprogrammiert, so könne sie etwa Fragen nach dem Wetter oder dem Lieblings-Sportteam stellen.

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