Altötting

Kreiskliniken werden auf Herz und Nieren geprüft

Veröffentlicht: 08.07.2014, 08:08 Uhr

ALTÖTTING. Die Kreiskliniken Altötting-Burghausen kommen unter die Lupe. Der Landkreis Altötting als Träger hat eine Unternehmensberatung beauftragt, zu prüfen, wie sich die beiden Krankenhäuser wirtschaftlich und medizinisch besser aufstellen lassen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Das bestätigte Klinikvorstand Michael Prostmeier der "Ärzte Zeitung".

Wie viele Krankenhäuser in Deutschland schreiben auch die Kreiskliniken Altötting-Burghausen rote Zahlen.

Der Kreisausschuss in Altötting hat erst kürzlich beschlossen, dem Kreistag zu empfehlen, den Verlust von 1,2 Millionen Euro auszugleichen. Es wird erwartet, dass auch die nächsten Jahre mit einem Defizit in ähnlicher Höhe abgeschlossen werden.

Ein Gutachten soll nun Wege aufzeigen, wie die Kreiskliniken aus der wirtschaftlichen Schieflage herauskommen können. Den Auftrag erhielt eine Münchner Unternehmensberatung, die im Gesundheitswesen erfahren ist und bereits andere Krankenhäuser auf Herz und Nieren geprüft hat.

Als Referenzen geben die Gutachter unter anderem die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft, die Kliniken Nordoberpfalz, die Kreiskliniken Unterallgäu und die SLK-Kliniken Heilbronn an.

Das Gutachten über die Kreiskliniken Altötting-Burghausen soll im Herbst vorliegen. (ths)

Mehr zum Thema

Marburger Bund

Mehr Personal im ÖGD für Corona-Testungen nötig

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Trump: USA steigen aus der WHO aus

Mitten in der Corona-Krise

Trump: USA steigen aus der WHO aus

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Erhöhtes Risiko

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden