Sachsen

Mann wirft Messer nach Ärztin im Notdienst

Weil die Ärztin des Kassenärztlichen Notdienstes einen Patienten nicht zu Hause behandeln wollte, wurde dieser ungehalten und griff offenbar sogar zum Messer.

Veröffentlicht:

Wurzen. Ein 63 Jahre alter Mann hat in Wurzen im Kreis Leipzig versucht, einen Mitarbeiter des Kassenärztlichen Notdienstes mit einem Messer anzugreifen. Gegen den Mann werde nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt, teilte die Polizei Ende vergangener Woche in Leipzig mit.

Der Beschuldigte habe am Mittwochabend den Kassenärztlichen Notdienst gerufen und über Schmerzen geklagt. Er habe geschildert, dass seine Beschwerden schon länger andauernd seien. Er wolle nur etwas gegen die Schmerzen, aber nicht zum Arzt gehen oder ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Ärztin habe entschieden, dass sie den Mann nicht daheim therapieren könne, sondern eine Behandlung im Krankenhaus nötig sei. Der 63-Jährige sei ungehalten und verbal aggressiv geworden. Die Ärztin und ihr Fahrer hätten die Wohnung und das Mehrfamilienhaus verlassen. Als sie bereits auf der Straße gestanden hätten, habe der 63-Jährige das Fenster geöffnet und mit einem Küchenmesser nach dem Assistenten der Ärztin geworfen. Das Messer habe weder den Sanitäter noch das Fahrzeug des Notdienstes getroffen. (sve)

Mehr zum Thema

Misshandlung von Betreuungsbedürftigen?

Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Ärzte in Ostwestfalen

Koalitionplan

Kinderrechte sollen im Grundgesetz Platz finden

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Lockdown: Die sonst belebte Düsseldorfer Königsallee ist nahezu menschenleer.

Pandemie-Meldewesen

Deutschland im Corona-Blindflug