Petition

Mehr als 100.000 Unterstützer für ein faires PJ

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. Bessere Bezahlung und einheitliche Standards in der Lehre – die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) kämpft für „ein faires Praktisches Jahr (PJ)“. Die Petition, die sie dafür ins Leben gerufen hat, hat bereits mehr als 103.800 Unterstützer gefunden. Die nächsten fünf Wochen können sich Medizinstudenten, aber auch Ärzte im Internet noch an der Unterschriftenaktion beteiligen.

40 Prozent der Medizinstudenten müssen laut bvmd im PJ auf ihr Erspartes zurückgreifen, 28 Prozent neben ihrer Vollzeittätigkeit in der Klinik zusätzlich einem Nebenjob nachgehen. Die Studentenvertretung fordert daher als Aufwandsentschädigung im PJ mindestens den BAföG-Höchstsatz inklusive Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag – das wären derzeit monatlich 735 Euro.

Für eine bessere Qualität des PJ soll es zudem Lehrveranstaltungen von mindestens vier Stunden pro Woche geben. Die Petition richtet sich ans Bundesministerium für Gesundheit, den Medizinischen Fakultätentag, die Gesundheitsministerkonferenz, den Verband der Universitätsklinika Deutschlands sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft. (reh)

Zur Petition

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Personalführung

Altersvorsorge und mehr: Mit Benefits zu besserer Mitarbeiterbindung

Kooperation | In Kooperation mit: dem Finanzdienstleister MLP

Niederlassungsförderung

Bayern vergab 2025 bislang 158 Landarztprämien

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
Eine Frau sitzt einem älterem Arzt gegenüber.

© Jonas Glaubitz / stock.adobe.com

Nachsorge

Welche Unterstützung Krebspatienten von ihren Hausärzten erwarten

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?