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Merck & Co. verdoppelt 2008 den Gewinn

WHITEHOUSE STATION (ck). Der US-Pharmakonzern Merck & Co. (in Deutschland: MSD Sharp & Dohme) hat sich von milliardenschweren Vergleichszahlungen für das 2004 vom Markt genommene Schmerzmittel Vioxx® (Rofecoxib) erholt und verbuchte 2008 wieder einen deutlichen Gewinn.

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Im Gesamtjahr konnte der US-Pharmakonzern seinen Gewinn auf 7,8 Milliarden Dollar (6 Milliarden Euro) im Vergleich zu 2007 weit mehr als verdoppeln. Für das vierte Quartal 2008 weist Merck einen Gewinn von 1,6445 Milliarden US-Dollar (1,296 Milliarden Euro) aus, nach einem Verlust von 1,631 Milliarden US-Dollar (1270 Euro) in der gleichen Vorjahreszeit.

Nach Angaben von Merck-Chef Richard T. Clark zeigen die Geschäftszahlen sowohl die Veränderungen, denen das Unternehmen 2008 ausgesetzt war, als auch den Nutzen des breiten Produktportfolios. Durch Fokussierung auf die Schlüsselstärke der Gesellschaft Könne der Wert des bestehenden Produktportfolios und der Pipeline maximiert werden. So könne Merck & Co das Wachstum durch Initiativen wie Merck BioVentures fortsetzen.

Umsatzrückgänge bei Lipidsenkern

Einen Umsatzrückgang auf 1,074 Milliarden US-Dollar (863 Millionen Euro) verbuchten im vierten Quartal 2008 wegen stark gesunkener US-Verkäufe die Lipidsenker Zetia® (Ezetimib, in Deutschland Ezetrol®) und Vytorin® (Ezetimib und Simvastatin, in Deutschland Inegy®), die in einem Joint Venture mit Schering-Plough vermarktet werden.

Mit seinem Impfstoff zum Schutz vor Zervixkrebs, Gardasil®, erlitt Merck einen Umsatzeinbruch von 16 Prozent. Vor allem 13- bis 18-jährige Mädchen greifen nach Unternehmensangaben deutlich weniger auf die bis zu 500 Euro teure Impfung zurück. Der Umsatz des Antiasthmatikums Singulair® (Montelukast) ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent zurück. Einen Umsatzsprung um 64 Prozent verzeichnete das Antidiabetikum Januvia® (Sitagliptin).

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