Gesundheitsberufe

NRW vereinfacht Berufserlaubnis für ausländische Fachkräfte

Mit einer neuen Verordnung will Nordrhein-Westfalen bürokratische Hürden bei der Berufsanerkennung von Pflege- und Gesundheitsfachkräften aus dem Ausland aus dem Weg räumen.

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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen will für Pflege- und Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland attraktiver werden. Das Land hat mit der neuen Nachweis- und Sprachprüfverordnung Gesundheitsfachberufe NRW das Verfahren zur Erteilung einer Berufserlaubnis in reglementierten Berufen vereinfacht und beschleunigt. Das gilt etwa für Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten, Hebammen und Ergotherapeuten.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums gab es für die Nachweispflichten für die Berufsanerkennung keine klaren Vorgaben. Das habe zu Unsicherheiten und teils langwierigen Verfahren geführt. Jetzt würden erstmals einheitliche und moderne Standards definiert, und es sei möglich, das Verfahren komplett aus dem Ausland zu durchlaufen.

„Es braucht auch bei der Berufsanerkennung eine Willkommenskultur“

Dem sich künftig noch verschärfenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen könne man nur etwas entgegensetzen, wenn auch Pflege- und Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland gewonnen werden können, sagt Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Dafür braucht es aber auch bei der Berufsanerkennung eine Willkommenskultur, die sich ausdrückt in einer wertschätzenden und pragmatischen Herangehensweise, sodass Menschen in ihren erlernten Berufen bei uns schnell arbeiten können.“

Dafür stelle die neue Verordnung die Weichen. „Bürokratische Hürden dürfen der Einwanderung ausländischer Fachkräfte nicht länger im Wege stehen“, betont Laumann. (iss)

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