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Wege aus dem Lock down

Nach langer Schließung Legionellen in der Wasserleitung?

Deutschlands Immobilienverwalter mahnen zur Vorsicht im Umgang mit Wasserleitungen nach den wochenlangen Schließungen von Schulen, Kitas und Fitnessstudios.

Veröffentlicht:

Berlin. Angesichts der in der Corona-Pandemie in Deutschland nun anstehenden Wiederöffnung von Schulen, Kitas und Fitnessstudios warnt der Verband der Immobilienverwalter Deutschland vor der Gefahr von Legionellen im Trinkwasser. Nach der wochenlangen Schließung dieser Gebäude und weiterer „Gewerbeeinheiten“ sei eine Infektion nicht unmöglich.

Der Verband rät deshalb dazu, Trinkwasserleitungen ausführlich zu spülen, bevor die Einrichtungen wieder in Betrieb genommen werden.

Die Trinkwasserverordnung verlange zwar keine Untersuchung auf Keime und Legionellen, wenn ein Objekt wochenlang geschlossen war und es dementsprechend wenig Zirkulation im Wassersystem gab.

„Um aber nach der Corona-Pandemie eine Welle von Legionelleninfektionen zu verhindern, raten wir dringend dazu, die Wasserleitungen ausreichend zu spülen und sie gegebenenfalls auch mikrobiologisch untersuchen zu lassen“, so Verbandsgeschäftsführer Martin Kaßler. (juk)

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