Nächste Etappe der E-Card steht fest

Veröffentlicht:

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Rollout der E-Card soll 2012 weitgehend abgeschlossen werden. Wie die nächste Etappe aussieht, hat der oberste Beamte des Gesundheitsministeriums bei der heutigen Eröffnung der IT-Messe conhIT 2012 verraten.

BERLIN (gvg). Zwei großflächige Feldtests für die ersten Online-Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind für das Jahr 2013 vorgesehen. Das hat Staatssekretär Thomas Ilka vom Bundesgesundheitsministerium zur Eröffnung der IT-Messe conhIT 2012 gesagt.

Vor einigen Tagen hat die Betreiberorganisation der eGK, gematik, die Feldtests für die ersten eGK-Anwendungen europaweit ausgeschrieben.

Es geht konkret um das Online-Update der Versichertenstammdaten, um die elektronischen Notfalldaten und um den Einsatz der eGK als Zugangsmittel zu elektronischen Fallakten.

Testregionen gesucht

Laut Ausschreibung sind zwei Testregionen gesucht, an denen von den "alten" eGK-Testregionen zumindest jeweils eine Region beteiligt sein soll. Die jetzt erfolgte Ausschreibung sei ein großer Schritt nach vorn, so Ilka.

Die Ausschreibfrist selbst läuft schon im Juni ab. Das zweite Halbjahr 2012 ist für Vorarbeiten reserviert.

Ilka äußerte sich in Berlin zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Basisrollouts. Die Ausstattung der Ärzte mit Lesegeräten und die Ausgabe der ersten zehn Prozent der Karten seien weitgehend reibungslos verlaufen.

Er erwarte, dass bis Ende 2012 mindestens 50 Millionen Menschen in Deutschland mit einer eGK ausgestattet seien. Seine eigene eGK konnte Thomas Ilka dann auch vorzeigen.

Ihr Newsletter zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Dr. Ivar Leben 25.04.201218:45 Uhr

E-Card und Stammdatenausgleich

Ich hatte gedacht die Mehrheit der Ärzte seien gegen einen Stammdatenausgleich-wo bleibt der grosse Protest ?
Dr. Leben

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gehäufte Infektionen in Südengland

Meningitis B: Das sind Warnzeichen – das ist zu tun

Lesetipps
Eine Ärztin zieht eine Impfung auf, eine ältere Frau sieht sich die Spritze an.

© Angelov / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Vergleich der Kreise

Wo sich besonders wenige Senioren gegen Pneumokokken impfen lassen