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PKV-Unternehmen fordert Lösung für Nicht-Zahler

NEU-ISENBURG (reh). Die Versicherungskammer Bayern fordert von der Politik Lösungen für Nicht-Zahler in der PKV.

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Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, stellt sich Unternehmenschef Friedrich Schubring-Giese bei der Vorstellung der Bilanz 2010 deutlich auf den Standpunkt, dass die Versicherer die Möglichkeit haben müssten, massive Gegenmaßnahmen einzuleiten, wenn ersichtlich sei, dass Kunden genug finanzielle Mittel für ihre Beitragszahlung zur Verfügung hätten.

Denn die Versicherer müssten nicht nur Notfalleistungen erstatten, sondern auch Alterungsrückstellungen für Nicht-Zahler aufbauen. Das Unternehmen habe in seinen Büchern eine Wertberichtigung von knapp 26 Millionen Euro.

Dabei zähle die Versicherungskammer Bayern 500.000 Vollversicherte in ihrer privaten Krankenversicherung, einschließlich Krankenzusatzpolicen komme sie auf Beitragseinnahmen von rund 2,1 Milliarden Euro.

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