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RWE: Das Rad dreht sich, der Trafo brummt

Stabwechsel bei RWE – in seinem letzten Jahr hat CEO Rolf Martin Schmitz noch einmal sehr gute Zahlen vorgelegt. Die Zukunftsaussichten sind auch für Anleger nicht schlecht.

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„Irgendwann ist es dann auch mal gut“ – so begründete RWE-CEO Rolf Martin Schmitz gegenüber dem „Handelsblatt“, warum er Ende April nach fast zwölf Jahren an der Spitze des Energiekonzerns geht.

Der Moment der Stabsübergabe, der zwei Monate früher kommt als angekündigt, ist für Schmitz vermutlich ideal: Gerade erst hat RWE herausragende Eckdaten für 2020 vorgelegt, die die Latte für seinen Nachfolger Markus Krebber noch ein Stück höher legen. Operativ, aber auch beim Nettoergebnis wurde das im August hochgeschraubte Ziel deutlich übertroffen.

Schade für Krebber, dass die Überperformance vor allem zwei volatilen Faktoren geschuldet ist, die sich nur schwer planen lassen: dem wechselhaften Energiehandel und dem „Sonstigen Ergebnis“, wo es mit -20 Millionen Euro bei nur bei einem Fünftel der zunächst avisierten -100 Millionen blieb.

Doch die Strategie stimmt: Beim brummenden Windenergiegeschäft sind die Essener „präferierter Bieter“ bei zwei Großprojekten in UK. Davon kann die Dax-Aktie (DE0007037129) mit einem KGV von 18 und einer Dividendenrendite von 2,5 Prozent weiter zehren. RWE bleibt ein Kauf. Stopp auf 27,50 Euro.

Platow online: www.platow.de/AZ

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