Regierung zeigt Optimismus für neue Karte

BERLIN (ger). Trotz der Probleme bei den Tests zur elektronischen Gesundheitskarte bleibt die Bundesregierung optimistisch.

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Wie Staatssekretär Klaus Theo Schröder auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT in Berlin sagte, bewegten sich die Kartentests "allmählich in einen stabilen Betriebszustand hinein". Im zweiten Halbjahr könnten dann die neuen Lesegeräte in die Praxen kommen.

In einer "Durchstichregion" werde dann die Ausgabe der neuen Karten beginnen und nach dem "Zwiebelschalen-Modell" auf ganz Deutschland ausgedehnt werden. Danach gehe es darum, "so schnell wie möglich in die Online-Phase zu kommen, um das Potenzial der Technik zu nutzen", sagte Schröder.

"Wenn sich unser System entfaltet, wird sich zeigen, dass wir das komplexeste und kompletteste System haben", zeigte er sich überzeugt. Professor Otto Rienhoff aus Göttingen äußerte sich dagegen skeptisch, ob das Projekt zum Zeitpunkt der Verwirklichung noch auf dem aktuellen technischen Stand sein werde.

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