Direkt zum Inhaltsbereich

Versicherungstipp

Reisepolice nicht immer nötig

Veröffentlicht:

KÖLN. Beim Buchen einer Reise im Internet sollten sich Kunden nicht zum Abschluss einer Reiseversicherung drängen lassen.

Das Landgericht Leipzig hat in einer aktuellen Entscheidung dem Unternehmen Unister Travel Retail, das die Internetseite fluege.de betreibt, ein solches Vorgehen untersagt (Az.: 5 O 911/15).

Darauf macht der Rechtsschutzversicherer Arag aufmerksam. Wenn Kunden auf der Seite einen Flug buchen wollten, wurden sie unter anderem gefragt, ob sie eine Reisepolice haben wollen.

Nach dem Klick auf "nein" erschien die Warnung, dass dies nicht empfehlenswert sei. Die Richter stuften den Hinweis des Unternehmens "Volles Risiko ohne Reiseschutz" als irreführend ein.

Er suggeriere, dass die Kunden im Schadensfall alle Kosten selbst tragen müssten. In dem beklagten Fall ging es um einen Flug von Frankfurt am Main nach Berlin.

Den Rücktransport zahle die gesetzliche Krankenkasse und in der Regel auch die private Krankenversicherung, für den Verlust oder die Beschädigung von Gepäckstücken hafteten die Fluggesellschaften, so das Gericht. (iss)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Früherkennung von Geschlechtskrankheiten

Kein Screen & Treat bei mukosalen STI!

Schädel-Hirn-Traumata

Was Kopfbälle fürs Demenzrisiko bedeuten

Lesetipps
Ein Blick in die aktuelle Isolationsstudie SOLIS100, die in Zusammenarbeit mit der ESA durchgeführt wird. Sechs Personen sind für 100 Tage in einem Raum isoliert ohne Kontakt nach außen bis auf terminierte Mission-Controll-Telefonate und 30 Minuten Kontakt zu Freunden und Familie pro Woche über Telefon/Videoanruf.

© DLR

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Ein roter Stift vor einem Taschenrechner.

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Einsparungen beschlossen

Wegen Spargesetz: KV Berlin ändert Honorarverteilung und streicht Förderung