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Ruf der GKV nach Sanktionen stößt auf Kritik

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NEU-ISENBURG. Die Forderung des GKV-Spitzenverbandes nach "sanktionsbewehrten, verbindlichen Terminen" für die Online-Aktualisierung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) stößt auf heftige Kritik der Freien Ärzteschaft (FÄ).

Der Verwaltungsrat der GKV hatte erst Ende März in einer Sitzung festgestellt, dass das Projekt eGK die finanzielle Schmerzgrenze zu überschreiten drohe. Doch Arztpraxen seien keine Außendienststellen der Kassen, moniert der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich in einer Pressemitteilung.

"Die Online-Aktualisierung von Versichertenstammdaten ist eine Verwaltungsarbeit der Kassen und gehört nicht an den Praxistresen." Die Freie Ärzteschaft fordert schon seit Jahren den Stopp der eGK. (reh)

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