Direkt zum Inhaltsbereich

Umstrittene Anrufung des Vermittlungsausschusses

SPD-Minister Jung rechnet nicht mit Länder-Blockade bei Krankenhausreform

Saarland Gesundheitsminister Magnus Jung zeigt sich überzeugt, dass das KHVVG auch nach dem Scheitern der Ampel in Kraft treten kann. Die Länder wüssten um die Folgen, wenn die Reform auf der Strecke bleibt.

Veröffentlicht:

Saarbrücken. Die Krankenhausreform wird nach Einschätzung des saarländischen Gesundheitsministers Magnus Jung (SPD) trotz des Scheiterns der Ampel noch in Kraft treten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zur Anrufung des Vermittlungsausschusses kommt, ist nicht gering“, sagte der SPD-Politiker am Montag in Saarbrücken. Er räumte allerdings ein, dass er in den letzten 14 Tagen immer wieder unterschiedliche Signale erhalten habe.

Der Bundestag hatte das Gesetz Mitte Oktober verabschiedet. Die Abstimmung im Bundesrat findet voraussichtlich am 22. November statt. Mehrere Länder haben einen Antrag angekündigt, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um einige Änderungen durchzusetzen.

Nach dem Eindruck von Jung hat aber inzwischen „auch der Letzte kapiert“, dass dies das Ende des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) in der laufenden Legislaturperiode bedeuten würde. Dies wiederum hieße, dass vor Ende 2025 vom Bund „kein Geld und keine Klarheit“ für die klammen Kliniken zu erwarten wäre. Deshalb, so Jung, sei es unabhängig von Details klüger, erst einmal das Gesetz zu verabschieden und gegebenenfalls später nach zu justieren. (kud)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt