Schlechte Noten für Baufinanzierung der Hausbanken

NEU-ISENBURG (hai). Grundeigentümer in Deutschland verschenken Jahr für Jahr rund 3,3 Milliarden Euro, weil sie bei den Anschlussfinanzierungen einfach die Verlängerungsangebote ihrer Banken akzeptieren und dabei auf günstigere Umschuldungsdarlehen anderer Kreditinstitute verzichten.

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Das ist das Ergebnis einer Reihe von Studien von Infas TTR und der Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule München im Auftrag des Finanzierungsvermittlers Interhyp und der Direktbank ING Diba.

Danach würden Hausbanken bei ihren Refinanzierungsangeboten im Schnitt um 0,4 Prozentpunkte höhere Zinssätze fordern als Mitbewerber, die Neukunden gewinnen wollen. Verbraucherschützer bestätigten das Ergebnis der Untersuchung: "Wir erleben immer wieder, dass Banken ihren Altkunden bei der Prolongation auslaufender Darlehen teilweise deutlich schlechtere Zinskonditionen anbieten als Neukunden", sagt Arno Gottschalk, Finanzierungsexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

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