Diagnostika

Stabile Marktlage

Die Branche legt Zahlen zum Diagnostikamarkt vor. In manchen Bereichen gibt es leichte Zuwächse, bei Schnelltests dagegen einen Rückgang.

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BERLIN. Der deutsche Markt für In-vitro-Diagnostika ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben und beläuft sich nach Angaben des Branchenverbandes VDGH auf insgesamt 2,16 Milliarden Euro.

Der Markt für Labordiagnostika (Reagenzien und Geräte) habe demnach um 1,8 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro Inlandsumsatz zugelegt.

Der Schnelltestmarkt, der mehr als ein Drittel des gesamten IVD-Marktes ausmache, habe demgegenüber einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent verzeichnet.

 Die Entwicklung in diesem Segment sei weiterhin durch die schwierigen Rahmenbedingungen für die Blutzuckerselbstmessung bei Diabetikern geprägt.

Hygiene und Infektionsschutz größere Herausforderungen

In der Labordiagnostik zeigen sich laut VDGH unterschiedliche Tendenzen. Starker Preisdruck belaste insbesondere die klinische Chemie. Hier seien die Umsätze um drei Prozent gesunken. Positiv habe sich die Mikrobiologie entwickelt mit einem Umsatzplus von mehr als sieben Prozent.

"Hygiene und Infektionsschutz stellen eine immer größere Herausforderung in den Kliniken und Arztpraxen dar", betont VDGH-Vorstandsvorsitzender Matthias Borst.

Die Life Science Research-Industrie habe 2013 eine Trendwende erarbeitet und sei um 2,1 Prozent auf 1,76 Milliarden Euro gewachsen.

Die Branche entwickelt und vertreibt Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die angewandte und die Grundlagenforschung in allen Bereichen der Lebenswissenschaften.

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