PLATOW Empfehlungen

Stada ist mehr als nur ein Trostpreis

Veröffentlicht:

Seit Wochen dominiert in Research-Studien zu Stada nicht mehr das Unternehmen selbst, sondern der Fortschritt beim Verkauf des Konkurrenten ratiopharm. Noch im Dezember sah es so aus, als würde die deutsche Nummer zwei im Generikamarkt für maximal 2,5 Milliarden Euro über den Tisch gehen. Seit einigen Tagen werden jedoch Summen von rund 3 Milliarden Euro im Markt herumgereicht. Selbst dann kämen die potenziellen Käufer noch vergleichsweise günstig zum Zuge, wurden bei den vorangegangenen Transaktionen im Generikasektor doch stets höhere Vielfache des Umsatzes gezahlt.

Gemessen am Unternehmenswert zum Umsatz wäre aber Stada derzeit noch preiswerter zu bekommen. Was läge für die unterlegenen Bieter daher näher, als ein Auge auf Stada zu werfen? Auch für Anleger ist die Aktie mehr als nur ein "Trostpreis", zumal ab 2011 das neue Restrukturierungsprogramm positiv auf den Nettogewinn durchschlagen dürfte. So taxieren wir das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2011 derzeit auf attraktive 12. Mutige Anleger kaufen bis maximal 26 Euro.

Mehr zum Thema

Geldanlage

Indexfonds: Immer günstig, aber nicht immer gut

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Eher unbegründete Ängste und Unsicherheiten sollten nicht dazu führen, dass notwendige Impfungen bei Kindernoder Erwachsenen unterlassen werden.

© Mareen Fischinger / Westend61 / picture alliance

Kollegenratschlag

So impfen Ärzte bei Dermatosen richtig

Lange wurden Jugendliche nur als Zielgruppe für Corona-Impfungen wahrgenommen, nicht aber als Pandemieopfer. Das sorgt jetzt für volle Wartezimmer bei Therapeuten.

© Frank Hoermann / SvenSimon / picture alliance

Zi-Trendreport

Corona wirkt weiter auf Fallzahlen

Bei der Knie-Totalendoprothese gibt es einiges zu beachten, mahnt ein Orthopäde.

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Appell des BVOU

Mehr Zurückhaltung bei der Indikation zu Knieendoprothesen!